125 Jahre nach der Grundsteinlegung verbindet das ehemalige Knappschaftskrankenhaus in Bardenbverg Bergbaugeschichte, psychosomatische Rehabilitation und eine bis heute lebendige Idee der Solidarität.
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| Panorama-Aufnahme des Gesundheitscampus Bardenberg. Foto: Attila Radnai |
Am 12. Oktober 2026 jährt sich die Grundsteinlegung des Bardenberger Krankenhausneubaus zum 125. Mal. Dies ist auch das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum dieses Beitrags.
Das Gebäude hat seitdem viele Veränderungen erlebt: Erweiterungen, Kriegsschäden, medizinische Neuerungen und schließlich den Abschied von der Akutversorgung. Heute beherbergt es die VIALIFE Reha Bardenberg, eine Fachklinik für psychosomatische Rehabilitation.
Die Geschichte der Einrichtung reicht allerdings weiter zurück als die des heutigen Baus. Schon 1856 eröffnete die Wurmknappschaft hier ein Krankenhaus für verletzte Bergleute. Zwischen dieser frühen Fürsorge und der heutigen Rehabilitation besteht eine Verbindung, die über Mauern und Namen hinausreicht: Menschen sollen nach Krankheit wieder möglichst selbstständig leben und am Arbeitsleben teilhaben können.
Meine Neugier auf das Haus entstand bei wiederholten Besuchen in der Region. Seit 2016 führten mich unter anderem Ingress-Touren nach Aachen, Würselen, Herzogenrath, Alsdorf und Bardenberg. Als Journalist, Fotograf und an Geschichte interessierter Politikwissenschaftler beschäftige ich mich auch mit Energiewirtschaft und Bergbau. Dabei stieß ich auf den bemerkenswerten Ruf dieses Hauses: das erste Unfallkrankenhaus der Welt.
Vorschau auf das Projekt "Glück auf Bardenberg" mit virtuellen Fördertürmen an mehreren Stellen Bardenbergs.


